Paion bauen Kursgewinne nach der Erstnotiz am Freitag aus

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Paion bauen Kursgewinne nach der Erstnotiz am Freitag aus

Paion-Aktien haben am Montag weiter zugelegt. Bis 11.30 Uhr stiegen die Titel des Aachener Biotechnologie -Unternehmens um 7,54 Prozent auf 8,98 Euro. Sie liegen damit um mehr als zwölf Prozent über dem Ausgabepreis und der Erstnotiz vom Freitag bei 8,00 Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Paion-Aktien haben am Montag weiter zugelegt. Bis 11.30 Uhr stiegen die Titel des Aachener Biotechnologie -Unternehmens um 7,54 Prozent auf 8,98 Euro. Sie liegen damit um mehr als zwölf Prozent über dem Ausgabepreis und der Erstnotiz vom Freitag bei 8,00 Euro. Der Cdax (Composite Dax) verlor 0,03 Prozent auf 387,68 Punkte. Paion war in diesem Jahr der erste klassische Börsengang in Deutschland.

Am Freitag hatte sich das Interesse für eine Neuemission noch in Grenzen gehalten, sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Dafür seien die Umsätze zum Wochenstart bisher "ganz gut". Nach dem Ausgabepreis am untersten Rand der erweiterten Bookbuilding-Spanne und der Erstnotiz hatten wohl einige Investoren auf weiter fallende Kurse gesetzt. Sie müssten sich nun weiter eindecken.

"Auf dem aktuellen Niveau sind die Aktien noch interessant bewertet", sagte Martin Possienke. Der Aktienanalyst bei equinet errechnet einen fairen Wert nach dem Mittelzufluss aus der Kapitalerhöhung von rund 10,50 Euro. Jedoch betrachtet Possienke die Aachener nur mit dem Blick auf den Gesamtsektor und hat keine Anlageempfehlung für den Einzelwert. Das Risiko liege wie bei anderen Produktentwicklern auch in der bisherigen Fokussierung auf ein Produkt. Deshalb sollten Anleger ihr Risiko durch die Streuung der Investition auf verschiedene Titel aus dem Sektor reduzieren, betonte der Biotech-Analyst.

Paion entwickelt Medikamente zur Behandlung und Prävention von Schlaganfällen. Am weitesten fortgeschritten ist die Erforschung des Medikaments mit dem Wirkstoff Desmoteplase, der auf einem natürlichen Eiweiß basiert, das die Blutgerinnung hemmt. Desmoteplase wurde dem Speichel einer Vampirfledermaus entnommen. Das Medikament soll voraussichtlich im Jahr 2008 zugelassen werden. In dem Unternehmen arbeiten 55 Menschen.

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