Aktien
Paion vorbörslich am unteren Ende der Preisspanne

Die Aktien des Börsenkandidaten Paion haben sich am Freitag weiter am unteren Ende der Preisspanne von elf bis 14 Euro gehalten.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien des Börsenkandidaten Paion haben sich am Freitag weiter am unteren Ende der Preisspanne von elf bis 14 Euro gehalten. Während die Aktie im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz nach Aussage von Händlern auf geringes Interesse stieß, hat Paion Vorstandschef Wolfgang Söhngen vor allem über ein Interesse von ausländischen Investoren berichtet. Zuletzt wurden die Papiere bei Kursen zwischen 11,30 und 11,40 Euro gehandelt. Die Preisspanne liegt bei elf bis 14 Euro.

Am 10. Februar sollen die Papiere erstmals im Prime Standard der Frankfurter Börse gehandelt werden. Privatanleger können die Aktien des Aachener Biotechnologie-Unternehmens noch bis zum 7. Februar 13.00 Uhr und institutionelle bis 17.00 Uhr zeichnen. Die endgültige Preisspanne soll dann am Abend per ad-hoc-Mitteilung bekannt gegeben werden, sagte ein Paion-Sprecher.

Bei Lang & Schwarz seien bisher Aktien in Höhe eines mittleren fünfstelligen Betrages gezeichnet worden, sagte ein Aktienhändler. Beim Börsenmakler Schnigge wurden Paion mit 11,00 zu 11,20 notiert. "Kurz vor dem Ende der Zeichungsfrist ist die Nachfrage bei uns noch sehr gering", sagte ein Händler. Es gehe so gut wie nichts um. Mit dem Börsengang vertraute Kreise hatten im Gespräch mit dpa-AFX Ende Januar angedeutet, dass die Preisspanne auf neun bis zwölf Euro gesenkt werden könnte. Konsortialführer UBS hatte dagegen unterstrichen, dass sich an der ursprünglichen Preisspanne nichts ändere.

Unter der Konsortialführung der UBS sollen fünf Mill. Aktien platziert werden, was einem Drittel des Stammkapitals entspricht. Bei einer Preisspanne von elf bis 14 Euro ergäbe sich ohne die so genannte Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) ein Unternehmenswert von 165 Mill. bis 210 Mill. Euro. Inklusive Greenshoe läge der Unternehmenswert bei bis zu 240 Mill. Euro.

Anhand der Bilanzen ist dieser Wert für einige Experten nicht nachvollziehbar. Auf Seite 113 im Börsenprospekt ist zu lesen, dass Paion änlässlich einer Aktientransaktion im August 2004 mit 90 Mill. Euro bewertet wurde. Warum daraus beim Börsengang das Doppelte werden soll, ist manchen Beobachtern nicht klar.

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