Papier im Gelichschritt mit dem Dax
Investoren geben T-Aktie keinen Ricke-Bonus

Der T-Aktie hat der Wechsel in der Vorstandsetage der Telekom bisher nicht auf die Beine helfen können.

slo/tnt FRANKFURT/M. Der T-Aktie hat der Wechsel in der Vorstandsetage der Telekom bisher nicht auf die Beine helfen können. In den ersten Wochen nach dem Antritt von Vorstandschef Kai-Uwe Ricke und ersten Erfolgsmeldungen beim Schuldenabbau konnte sich die Aktie zwar kräftig erholen, doch der Ausbruch des Irakkriegs holte auch die Telekom-Aktie wieder unter die Marke von 10 Euro.

Obwohl die Telekom die gesteckten Ziele beim Schuldenabbau bisher wie angekündigt umgesetzt hat und sich auch das operative Geschäft, vor allen Dingen das frühere Sorgenkind Mobilfunk USA, besser als erwartet entwickelt, marschiert die Aktie nahezu deckungsgleich zum Dax moderat nach oben. Von dem rapiden Kursverfall in den Jahren 2000 und 2001 konnte sich die T-Aktie bisher nicht erholen.

Mittelfristig rechnet die Mehrzahl der Analysten mit einem Kursanstieg der Aktie auf 15 bis 17 Euro. Zudem hat Telekom-Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick für das Geschäftsjahr 2004 die Rückkehr zu einer Dividende angekündigt, die den Investoren im Frühjahr 2005 ausgezahlt werden soll.

Das dürfte auch den Bundesfinanzminister freuen, denn mit 43 % sind der Bund und die Staatsbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) noch immer die größten Anteilseigner der Telekom. Mit 4,2 Milliarden Aktien und einer Marktkapitalisierung von rund 56 Mrd. Euro ist die T-Aktie einer der gewichtigsten Papiere im Dax.

Quelle: Handelsblatt

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