PBB: Pfandbriefbank versucht es als Dividenden-Hit

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Pfandbriefbank versucht es als Dividenden-Hit

Die fiktive 08/15-Bank wirbt mit Fähnchen. Der Börsenneuling PBB – ein Abkömmling der einstigen Krisenbank Hypo Real Estate – hat ein anderes Lockmittel: eine üppige Dividende. Dennoch ist die nur ein Trostpflaster.

MünchenMit einer saftigen Dividende belohnt die PBB ihre neuen Aktionäre für ihre Geduld: Für das vergangene Geschäftsjahr sollen 0,43 Euro je Aktie als Gewinnbeteiligung ausgeschüttet werden – das entspricht einer Dividendenrendite von rund sieben Prozent.

Das Zuckerl dürfte die Aktionäre freuen, die zuletzt nicht viel zu lachen hatten. Denn die Aktie hatte deutliche Kursverluste verbucht. Vergangenen Sommer war die PBB-Aktie in den Handel gegangen, zu einem Preis von 10,75 Euro je Aktie. Am Vorabend war das Papier aber schon für 8,60 Euro zu haben – ein Minus von zwanzig Prozent. „Wir konnten uns dem allgemeinen negativen Markttrend nicht entziehen“, sagte PBB-Co-Chef Andreas Arndt dazu bei der Jahrespressekonferenz in München.

Die Pfandbriefbank – die vor allem gewerbliche Immobilienfinanzierungen und öffentliche Investitionsprojekte in Europa finanziert - hatte 2015 mit einem Gewinn von 195 Millionen Euro vor Steuern das beste Jahresergebnis seit dem Neustart im Jahr 2009 erzielt. Damals war die PBB aus der Immobilienbank Hypo Real Estate herausgelöst worden, die in der Finanzkrise vor dem Aus gestanden hatte und mit staatlichen Hilfen von zeitweise mehr als 100 Milliarden Euro gerettet wurde.

Im Zuge dessen hatte die EU die Abspaltung gefordert, die in den Börsengang im vergangenen Sommer mündete. Nach Steuern belief sich das Ergebnis der PBB auf 230 Millionen Euro. Das Neugeschäftsvolumen stieg auf 12 Milliarden Euro. An der Börse kamen die Neuigkeiten gut an - die Aktie legte kräftig zu.

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