Aktien
Peoplesoft bringt Oracle auch für mehr als 30 Dollar pro Aktie Gewinn

Die Analysten von Piper Jaffray gehen davon aus, dass eine Übernahme des Softwareherstellers Peoplesoft auch zu einem Preis von über 30 Dollar pro Aktie für den Konkurrenten Oracle gewinnbringend wäre.

dpa-afx NEW YORK. Die Analysten von Piper Jaffray gehen davon aus, dass eine Übernahme des Softwareherstellers Peoplesoft auch zu einem Preis von über 30 Dollar pro Aktie für den Konkurrenten Oracle gewinnbringend wäre. Wenn das Management seine aktuellen Prognosen erfülle, werde das Oracle-Gebot von 24 Dollar pro Aktie dem Wert des Unternehmens nicht gerecht, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Bank. Die Anlageempfehlung "Market Perform" wurde beibehalten.

Peoplesoft hatte den Anlegern am Vortag für das kommende Jahr einen Pro-forma-Gewinn pro Aktie (EPS) zwischen 1,05 und 1,10 Dollar bei 2,8 Mrd. bis 2,9 Mrd. Dollar Umsatz in Aussicht gestellt. Diese Planzahlen beinhalten einen dramatischen Anstieg der operativen Marge von schätzungsweise 14,6 Prozent in 2004 auf rund 20 Prozent. Dies halten die Piper-Jaffray-Experten für "ein bisschen aggressiv". Sie rechnen für 2005 mit einer operativen Marge von 18,8 Prozent und einem EPS von 0,99 Dollar.

Die Kriegskasse von Peoplesoft sei ein Jahr nach der Übernahme von J.D. Edwards mit 1,7 Mrd. Dollar gut gefüllt. "Wir gehen davon aus, dass das Unternehmen sein Aktienrückkaufprogramm wieder anfährt und sich mit der Zeit nach zusätzlichen Akquisitionsmöglichkeiten umsieht." Gemäß ihrer Anlageempfehlung gehen die Analysten davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten im Einklang mit dem Gesamtmarkt bewegen wird.

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