Aktien
Pfizer fallen nach Celebrex-Studie auf mehrjähriges Tief

Die Aktien des US-Pharmaherstellers Pfizer sind nach einer kritischen Studie zu seinem Arthrosemedikament Celebrex auf den niedrigsten Stand seit Anfang 1998 eingebrochen.

dpa-afx NEW YORK. Die Aktien des US-Pharmaherstellers Pfizer sind nach einer kritischen Studie zu seinem Arthrosemedikament Celebrex auf den niedrigsten Stand seit Anfang 1998 eingebrochen. Bis 19.50 Uhr sackte der Kurs um 13,66 Prozent auf 25,03 Dollar, während der Dow-Jones-Index 0,46 Prozent auf 10 655,41 Punkte verlor. Zeitweise hatte der Aktienkurs rund ein Fünftel nachgegeben. Der zu den COX-2-Hemmern gehörende Wirkstoff lässt der Studie zufolge die Gefahr von Herzkreislaufproblemen steigen. Das Unternehmen will seinen Verkaufsschlager nicht zurückziehen.

Gleich um zwei Stufen senkte Analyst Adam Greene von First Albany Capital die Empfehlung von "Strong Buy" auf "Neutral" und strich zugleich seine Gewinnerwartung für 2005 von 2,33 auf 2,20 Dollar zusammen. Die Nachricht werde voraussichtlich einen deutlichen Einfluss auf das Firmenwachstum haben, so seine Prognose.

Nach Ansicht von Goldman Sachs würde ein Verkaufsstopp von Celebrex den Gewinn je Aktie 2005 um 41 Cent drücken und damit den fairen Wert der Aktie um 5,25 Dollar senken. Analyst Michael Krensavage von Raymond James bezweifelt deshalb, dass der Konzern das Medikament oder auch das zweite Arthrose-Medikament Bextra zurückziehen werde. "Die Wahrscheinlichkeit ist gering. Die in dem Versuch verabreichte Dosis, die Herzprobleme ausgelöst hat, ist höher als die typische Anfangsdosis." Es wäre wahrscheinlich eine Lösung, die Verschreibungsdauer zu verkürzen.

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