Aktien
Philips knapp behauptet - Umsatzwarnung moderater als erwartet

Eine moderater als erwartet ausgefallene Umsatzwarnung für die Chip-Sparte von Philips Electronics hat am Freitag die Aktie des Elektronikherstellers vor größeren Verlusten bewahrt. Nach einem frühen Höhenflug bis 19,08 Euro, behauptete sich das Papier bis 11.10 Uhr knapp mit minus 0,37 Prozent auf 18,79 Euro. Der Eurostoxx 50 verlor zugleich 0,10 Prozent auf 2 732,75 Punkte. Tags zuvor hatte die Aktie bis auf 18,48 Euro nachgegeben.

dpa-afx AMSTERDAM. Eine moderater als erwartet ausgefallene Umsatzwarnung für die Chip-Sparte von Philips Electronics hat am Freitag die Aktie des Elektronikherstellers vor größeren Verlusten bewahrt. Nach einem frühen Höhenflug bis 19,08 Euro, behauptete sich das Papier bis 11.10 Uhr knapp mit minus 0,37 Prozent auf 18,79 Euro. Der Eurostoxx 50 verlor zugleich 0,10 Prozent auf 2 732,75 Punkte. Tags zuvor hatte die Aktie bis auf 18,48 Euro nachgegeben.

"Wir glauben, dass der Markt die Umsatzwarnung bei Philips bereits früher erwartet und daher schon eingepreist hat", sagte ein Analyst bei Petercam. Zudem seien die schlimmsten Befürchtungen nicht erfüllt worden, weshalb Anleger nun erleichtert seien.

Für das laufende Quartal rechnet Philips für die Chipsparte mit einer unveränderten Entwicklung im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten. Zuvor waren die Niederländer von einem Zuwachs von drei bis vier Prozent auf Dollar-Basis ausgegangen. Im Jahresvergleich erwartet der Konzern ein Plus von 27 Prozent.

Die Philips-Aktien waren bereits am Mittwoch unter Druck geraten, nachdem der Rücktritt des Chefs der Halbleitersparte, Scott Mcgregor, zum 1.Januar 2005 bekannt gegeben wurde. Dies hatte Spekulationen am Markt angeheizt, dass am Investorentag an diesem Freitag die Prognosen gesenkt werden könnten.

Analysten von Van lanschot bestätigten die Aktie von Philips mit "Accumulate" und erklärten, dass die gesenkte Prognose bereits eingepreist gewesen sei. "Eine Anpassung der Prognosen war allgemein erwartet worden", sagten sie und verwiesen dabei auch auf vorangegangene Prognose-Anpassungen von Wettbewerbern.

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