Aktien
Philips und Asml mit Verlusten - Geschäftszahlen erwartet

Wenige Tage vor der Bekanntgabe der Geschäftszahlen haben die Aktien von Philips Electronics NV und dem Chip-Hersteller Asml Holding NV am Montag Verluste verzeichnet. Die Kursbewegungen drückten die Sorgen vor schwachen Quartalszahlen aus, sagten Händler in Amsterdam.

dpa-afx AMSTERDAM. Wenige Tage vor der Bekanntgabe der Geschäftszahlen haben die Aktien von Philips Electronics NV und dem Chip-Hersteller Asml Holding NV am Montag Verluste verzeichnet. Die Kursbewegungen drückten die Sorgen vor schwachen Quartalszahlen aus, sagten Händler in Amsterdam. Philips hat seine Zahlen für das abgelaufene Quartal für diesem Dienstag vorlegen, der Chiphersteller Asml am Mittwoch.

Die Aktie von Philips verlor bis 11.10 Uhr 1,35 Prozent auf 18,95 Euro, die von Asml 2,22 Prozent auf 10,57 Euro. Der Amsterdamer AEX-Index gab zugleich um 0,36 Prozent auf 33,71 Punkte nach.

Philips wurde zudem von schwachen Geschäftsergebnissen des Joint Ventures mit LG Electronics in der Flachbildschirm-Sparte belastet. Die fallenden Preise für diese Bildschirme hätten die Margen unter Druck gesetzt, hieß es. Der Überschuss war im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 343 auf 291 Mrd. südkoreanische Won gefallen. "Das lag unterhalb der Prognosen", sagte ein Händler in Amsterdam.

Die Quartalsergebnisse von Philips selbst sollen nach Analystenschätzung deutlich über denen des Vorjahresquartals liegen. Nach einer Umfrage der Nachrichtenagentur AFX News bei acht Analysten wird Philips einen Überschuss zwischen 1,05 und 1,25 Mrd. Euro erzielen. Als Gründe für den kräftigen Gewinnanstieg im abgelaufenen Quartal sehen Analysten die Kosteneinsparungen von Philips in den Bereichen Halbleiter und Konsumentenelektronik. Der Ausblick dürfte gleichwohl verhalten ausfallen - die Nachfrage nach elektronischen Endgeräten sinke.

Auch von Asml erwarten Analysten eine deutliche Verbesserung im Jahresvergleich, aber ziemlich schwache Ergebnisse im Vergleich zum Vorquartal. "Der Fokus wird auf dem Auftragseingang liegen", hieß es von Analysten.

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