Aktien
Piper Jaffray sieht langfristig weniger Gewinnwachstum bei Microsoft

Die Analysten von Piper Jaffray haben ihre Prognose für das langfristige Gewinnwachstum je Aktie (EPS) der Microsoft Corp. von 15 auf zehn Prozent gesenkt.

dpa-afx NEW YORK. Die Analysten von Piper Jaffray haben ihre Prognose für das langfristige Gewinnwachstum je Aktie (EPS) der Microsoft Corp. von 15 auf zehn Prozent gesenkt. Wie aus einer am Freitag vorgelegten Studie der Investmentbank hervorgeht, begründen sie dies mit dem Fehlen eines wesentlichen Katalysators, der im laufenden Geschäftsjahr mehr Umsatz bringen könnte, sowie mit schwächeren Wachstumsraten auf dem PC-Markt. Die Anlageempfehlung "Outperform" wurde beibehalten.

Microsoft habe vor Sonderposten ein EPS von 32 Cent für das abgelaufene Quartal ausgewiesen und damit die Markterwartungen um zwei Cent übertroffen, hieß es in der Studie weiter. Beim Ausblick auf das laufende Quartal traf das Unternehmen mit der EPS-Prognose von 32 Cent die Analystenprognosen. Der in Aussicht gestellte Umsatz von 10,3 Mrd. bis 10,5 Mrd. Dollar blieb hingegen hinter den erwarteten 10,6 Mrd. zurück.

"Wir bleiben bei unserer Anlageempfehlung, weil wir glauben, dass die Microsoft-Aktie angesichts des gesunden Kerngeschäfts und der monopolistischen Position von Microsoft auf dem IT-Markt mit einem Aufschlag zum Branchendurchschnitt gehandelt werden sollte", schreibt Analyst Gene Munster. Derzeit entspreche der Kurs mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 23 dem Durchschnittsniveau der Software-Branche. Gemäß seiner Anlageempfehlung erwartet Munster, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten besser als der Gesamtmarkt entwickeln dürfte.

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