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Post-Aktie fest - Post-Tochter stärkt Marktposition - KfW

Die Post-Aktie hat am Montag in einem freundlichen Gesamtmarkt deutlich zugelegt. Positiv werteten Börsianer, dass die Post-Tochter DHL in den transeuropäischen Kombiverkehr einsteigt und somit ihre Marktstellung weiter stärkt.

dpa-afx FRANKFURT. Die Post-Aktie hat am Montag in einem freundlichen Gesamtmarkt deutlich zugelegt. Positiv werteten Börsianer, dass die Post-Tochter DHL in den transeuropäischen Kombiverkehr einsteigt und somit ihre Marktstellung weiter stärkt. Kaum eine Auswirkung habe indes die geplante Übertragung von Post-Aktien des Bundes an die staatseigene KfW Bankengruppe, sagte ein Börsianer. Die Post-Aktien stiegen bis 15.00 Uhr um 1,60 Prozent auf 17,17 Euro. Der deutsche Leitindex Dax gewann genau ein Prozent auf 4 298,44 Punkte.

"Die DHL will sich als weltweiter Anbieter positionieren", sagte ein Analyst. Der Einstieg in den transatlantischen Kombiverkehr passe daher zu der bisherigen Strategie des Managements. In Kooperation mit der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) betreibt DHL eine Zugverbindung von Lübeck-Travemünde nach Verona. Dadurch würde der Transport von rund 130 000 Tonnen Güter im Verkehr zwischen Skandinavien nach Südeuropa von der Straße auf die Schiene verlagert, sagte eine DHL-Sprecherin.

"Bei der Post-Aktie sind einige negative Meldungen bereits berücksichtigt, so dass der Weg nach oben frei ist", sagte ein Börsianer. "Zumal die Deutsche Post tendenziell ertragsstark ist und über einen guten Barmittel-Zufluss verfügt."

Der Markt reagiere indes kaum auf die geplante Übertragung von Post-Aktien des Bundes, sagte ein Börsianer. Die KfW Bankengruppe hatte einen Pressebericht bestätigt, wonach der Bund im Januar rund zwölf Prozent seiner Post-Aktien an die staatseigene Bank übertragen will. Auch der im Bericht der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" genannte Erlös von 1,7 Mrd. Euro stimme, sagte eine KfW-Sprecherin. "Der Kurs wird von solchen Verkäufen kaum beeinflusst, da es sich um einen direkten Übertrag handelt und die Anteile auf dem freien Markt überhaupt nicht berührt werden", sagte ein Börsianer.

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