Preisspanne gesenkt
Eutelsat wagt neuen Anlauf

Eutelsat nimmt einen neuen Anlauf: Nur einen Monat nach dem Abbruch seines Börsengangs hat der weltweit drittgrößte Satellitenbetreiber Eutelsat die Pläne wieder aus der Schublade geholt

HB LUXEMBURG. Die Zeichnungsspanne für die Papiere liege zwischen 11,75 und 12,75 Euro, teilte das Unternehmen am Montag mit. Damit liegt die Preisspanne weit niedriger als beim ersten Börsengang-Versuch im Oktober. Die Angebotsfrist für die Papiere ende am 1. Dezember.

Die Aktien kämen aus einer Kapitalerhöhung. Nach Abzug aller Kosten würden durch den Schritt rund 826 Mill. Euro in die Kassen von Eutelsat gespült, hieß es. Das Geld solle zum Schuldenabbau genutzt werden. Es sei nicht vorgesehen, Anteile der derzeitigen Aktionäre an die Börse zu bringen.

Im Oktober hatte Eutelsat trotz eines überzeichneten Orderbuchs den geplanten Gang an die Börse abgebrochen. Der europäische Satellitenbetreiber hatte den Schritt mit besonders schwierigen Marktbedingungen begründet. Die Aktien waren damals in einer reduzierten Spanne zwischen 12,00 und 13,80 Euro angeboten worden, nachdem die Preisspanne ursprünglich mit 15,25 bis 17,75 Euro festgelegt worden war.

Erst vor einer Woche hatten die Aktien des französischen Strom-Giganten Electricite de France (EdF) beim größten Börsengang in Europa in diesem Jahr ihr Debüt auf dem Pariser Parkett. Dieses brachte den Anlegern aber zunächst kein echtes Erfolgserlebnis. An ihrem ersten Handelstag schlossen die Papiere unverändert zum Ausgabepreis für Kleinanleger mit 32 Euro, am Montag notierten sie mit 31,40 Euro.

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