Preisspanne noch offen
Finanzvertrieb OVB plant Börsengang für 21. Juli

Der Kölner Finanzvertrieb OVB will trotz der für Neuemissionen derzeit schlechten Stimmung am 21. Juli den Sprung an die Börse wagen.

HB FRANKFURT. Die Firma biete Anlegern voraussichtlich ab dem 17. Juli insgesamt rund drei Millionen Aktien zum Kauf an, teilte der Börsenaspirant am Dienstag mit. Davon stammten 1,14 Millionen aus einer Kapitalerhöhung. Die Preisspanne will OVB erst während der Werbetour des Managements bei potenziellen Investoren in den kommenden Tagen festlegen.

Das Emissionsvolumen dürfte sich dem Emissionsprospekt zufolge zwischen 54 und 78,8 Millionen Euro bewegen. Der mit 54 Prozent größte Eigner Deutsche Ring will auch nach dem Börsengang Mehrheitsaktionär bleiben. Nach vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) soll der Streubesitz bei rund 20 Prozent liegen. Die Privatbank Sal. Oppenheim organisiert die Börsennotiz im stark regulierten Prime Standard federführend.

OVB verkauft über selbstständige Handelsvertreter Finanzprodukte wie Versicherungen oder Fonds. Dabei konkurriert der Finanzvertrieb mit den bereits an der Börse gelisteten Versicherungs- und Finanzmaklern MLP und AWD.

Im ersten Quartal 2006 stiegen die Provisionserlöse von OVB für die Vermittlung von Finanzprodukten um drei Prozent auf 181 Millionen Euro. Im operativen Geschäft (Ebit) kletterte das Ergebnis um 61 Prozent auf 8,5 Millionen Euro.

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