Pro-Sieben-Aktie
„GNTM“-Abbruch verunsichert Investoren

Nach der Bombendrohung gegen das „Germany's Next Topmodel"-Fernsehfinale fahndet die Polizei nach dem Täter. An der Frankfurter Börse rutschte die Aktie des Sender ProSieben leicht ab.
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Nach der Abbruch einer Live-Sendung des Senders Pro Sieben haben sich die Anleger vorsichtig gezeigt. Gestern war das Finale der Fernsehshow „Germany's Next Topmodel“ wegen einer Bombendrohung gestoppt worden. Im frühen Handel rutschte die Aktie des Muttersenders ProSieben gegen den Markttrend ins Minus.

Der Pro-Sieben-Sat1-Titel notierte 0,4 Prozent leichter bei 46,25 Euro. Damit gehörte die Aktie des Medienunternehmens zu den schwächsten Titeln im MDax. Der Nebenwerte-Index lief 0,6 Prozent fester bei 20.702 Punkten. Die Investoren zeigten sich leicht verunsichert und gingen auf Nummer sicher.

Am Donnerstagabend war die Übertragung der Fernsehsendung auf ProSieben überraschend abgebrochen worden. Zunächst hatte der Veranstalter von technischen Problemen bei der Übertragung gesprochen. Später stellte sich heraus, dass es eine Bombendrohung bei dem Veranstalter eingegangen sei. Die rund 8500 Zuschauer hätten die Mannheimer SAP-Arena „sehr ruhig und ohne größere Zwischenfälle verlassen“, teilte die Mannheimer Polizei mit. Der Fernsehsender Pro7 zeigte statt der Live-Show mit Heidi Klum einen Spielfilm.

Gegen 21.00 Uhr sei eine Bombendrohung gegen das „GNTM“-Finale eingegangen, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Da außerdem an einer der Garderoben ein verdächtiger Koffer gefunden worden sei, habe der Veranstalter entschieden, die Halle vorsorglich zu evakuieren, „um möglichst jede Gefährdung der Besucher auszuschließen“.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Eine bodenlose Frechheit ist das ;–)

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