Prothesen-Weltmarktführer
Otto Bock will 2017 an die Börse

Für seine stark wachsende Gesundheitssparte plant Otto Bock einen Börsengang. Das niedersächsische Unternehmen stellt unter anderem Prothesen und Rollstühle her und hat gut 6300 Mitarbeiter.
  • 0

FrankfurtDer weltgrößte Hersteller von Bein- und Armprothesen, Otto Bock, strebt an die Börse. „Mit unserer stark wachsenden Gesundheitssparte wollen wir 2017 an die Börse gehen“, sagte der Eigentümer und Firmenchef des niedersächsischen Unternehmens, Hans Georg Näder, dem Magazin „Focus“ laut einem Vorabbericht vom Freitag. In einem ersten Schritt wolle Näder 25 Prozent der Otto Bock Health Care in Duderstadt bei Göttingen abgeben. Zum Kerngeschäft zählen neben Körper-Ersatzstücken auch Rollstühle, Orthesen und andere Mobilitätshilfen.

Otto Bock Health Care setzte im vergangenen Jahr mit gut 6300 Mitarbeitern 771 Millionen Euro um. Der größte Konkurrent, die isländische Ossur, ist bereits börsennotiert. Zur Otto-Bock-Gruppe gehört auch eine kleinere Sparte, die Schäume und Kunststoffe etwa für die Automobilindustrie produziert. Sie soll allerdings nicht mit an die Börse gebracht werden. Der Konzernumsatz lag 2014 bei 936 Millionen Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Prothesen-Weltmarktführer: Otto Bock will 2017 an die Börse"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%