Quartalszahlen
Talfahrt der Commerzbank-Aktie setzt sich fort

Die Anleger zeigen sich enttäuscht über die Umbaupläne und die Quartalszahlen der Commerzbank. Am Freitag verlor die Aktie des Geldinstituts zwischenzeitlich mehr als fünf Prozent. Das belastet auch den Dax.
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FrankfurtAnleger haben Commerzbank-Aktien am Freitag weiter den Rücken gekehrt. Die Aktien verloren bis zu 5,2 Prozent auf 1,35 Euro. Seit Mittwoch haben die Papiere mehr als 13 Prozent an Wert eingebüßt. Der Dax kommt in der Zeit auf ein Minus von 2,9 Prozent. Auf den Zahlen lasteten vor allem die mit Enttäuschung aufgenommen Umbaupläne und die Quartalszahlen der Bank, sagten Börsianer.

Die Commerzbank will zwei Milliarden Euro investieren, um das Kerngeschäft auf Vordermann zu bringen und eine Million neue Kunden in die Filialen zu locken. Dafür sollen die Kosten bis 2016 um eine Milliarde Euro sinken. Die Analysten der LBBW äußerten sich skeptisch: „Wir interpretieren die gesamte Roadmap 2016 als Kostenmanagementstory und weniger als Wachstumsinitiative oder Neuausrichtung. Ein Happy End im Jahr 2016 ist mit vielen Unsicherheiten behaftet.“

Neben der Commerzbank musste aber auch die Deutsche Bank Verluste hinnehmen. Die Aktien gaben gut zwei Prozent nach. Händlern zufolge macht die Furcht vor einem Schuldendrama in den USA besonders den Finanzwerten zu schaffen. „Wenn Unsicherheit im Markt ist, sind Bankaktien meist die ersten, die leiden“, hieß es. Der europäische Bankenindex gab 0,9 Prozent nach.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ursache für den Niedergang der Commerzbank:
    Viele Köche verderben den Brei . . . .
    Kopf der Commerzbank:
    20 Aufsichtsräte - Vorsitzender: Klaus-Peter Müller
    9 Vorstände - Vorsitzender: Martin Blessing
    508 Beiräte - 8 Vorsitzende und 8 stellv. Vorsitzende

    Notwendige wichtigste Voraussetzungen für die Erholung der Commerzbank:
    Für eine gute Leistungsfähigkeit der Führung muß der Aufsichtsrat und der Vorstand auf die Hälfte reduziert werden.
    Der Beiräte-Koloss von 508 Personen ist gänzlich freizu-setzen.
    Klaus-Peter Müller und Martin Blessing sollten als Vorsitzende abgelöst werden.

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