Raffineriebetreiber
Petroplus geht an die Börse Zürich

Der Schweizer Raffineriebetreiber Petroplus will Aktien im Wert von bis zu 2,7 Milliarden Franken (fast 1,7 Milliarden Euro) an die Schweizer Börse bringen. Dabei handelt es sich nach Angaben des Unternehmens von Montag um den größten Schweizer Börsengang seit dem des Rückversicherers Converium im Jahr 2001.

HB ZÜRICH. Die Zeichnungsfrist für die Aktien des Unternehmens läuft noch bis zum 29. November. Am 30. November sollen die Petroplus-Anteile erstmals an der Schweizer Börse gehandelt werden. Insgesamt will das Unternehmen bis zu 40 Millionen Aktien platzieren. 18 Millionen Aktien werden über eine Kapitalerhöhung geschaffen, 22 Millionen bietet der bisherige Hauptaktionär, die RIVR Holding, an. Für eine Mehrzuteilungsoption stehen bis zu sechs Millionen weitere Aktien bereit.

Angeboten werden die Anteile zu einem Preis zwischen 55 und 68 Franken pro Aktie. Petroplus ist nach eigenen Angaben einer der größten, unabhängigen Raffineriebetreiber und Erdöllieferanten in Europa. Mit dem Erlös aus den neu geschaffenen Aktien will das Unternehmen nach den Angaben vom Montag bestehende Schulden zurückzahlen.

Das Unternehmen betreibt eine Raffinerie im Schweizer Cressier bei Neuenburg sowie je eine Raffinerie im britischen Teesside und im belgischen Antwerpen. Zudem hat es ein Abkommen mit Exxon zum Kauf einer weiteren Raffinerie in Ingolstadt abgeschlossen. Insgesamt beschäftigt Petroplus in ganz Europa 1 100 Mitarbeiter.

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