RBS-Tochter
Direct Line treibt Börsenpläne voran

Der Kfz-Versicherer Direct Line soll durch einen Börsengang wieder aus dem Staatsbesitz entlassen werden.
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LondonDer zur verstaatlichten Royal Bank of Scotland (RBS) gehörende Kfz-Versicherer Direct Line treibt offenbar seine Pläne für eine Börsennotiz voran. Wie aus Kreisen der konsortialführenden Banken am Mittwoch verlautete, will der Versicherer vor seiner Abspaltung von der britischen Bank und seinem IPO eine nachrangige Schuldverschreibung im Volumen von 250 bis 500 Millionen Pfund platzieren. Direct Line lehnte einen Kommentar ab. Der noch fürs laufende Jahr anvisierte Börsengang könnte den auch in Deutschland tätigen Versicherer nach Analystenschätzungen mit umgerechnet 3,9 Milliarden Euro bewerten. Direct Line ist der drittgrößte Kfz-Direktversicherer in Deutschland. Das Kapital aus der Schuldverschreibung will die RBS-Sparte in eine Restrukturierung vor dem IPO stecken.

RBS ist zu 83 Prozent in staatlicher Hand. Das in Edinburgh ansässige Geldhaus muss sich EU-Auflagen zufolge von einer Mehrheitsbeteiligung an Direct Line bis Ende 2013 trennen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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