RCM ist spezialisiert auf Wohnhäuser
Weitere Immobilienfirma drängt an die Börse

Die Singelfinger SM Wirtschaftsberatung will ihre Immobilientochter RCM Beteiligungs AG am 10. Juni an die Börse bringen. Diese Informationen aus Finanzkreisen bestätigte das Unternehmen jetzt in einer Ad hoc-Mitteilung. Die Muttergesellschaft hoffe auf einen Emissionserlös von 2,2 Millionen Euro bei einem angepeilten Emissionspreis von 1,10 Euro, hieß es.

ssc FRANKFURT. Somit kämen 27 Prozent des Stammkapitals der Immobiliengesellschaft, die sich auf Wohnhäuser konzentiert, auf den Markt. Die Aktien sollen den Informationen zufolge im Frankfurter Freiverkehr und auf Xetra gehandelt werden. Die Börseneinführung werde von der Frankfurter Wertpapierhandelsbank Close Brothers Seydler begleitet.

Die Gesellschaft kauft vor allem Wohnimmobilien aus Zwangsversteigerungen auf und konzentriert sich derzeit auf die Region Dresden. Sie besitzt nach eigenen Angaben derzeit sieben voll sanierte Objekte, die weitgehend vermietet sind sowie ein Objekt, das sich in der Sanierungsphase befindet. Durch Erwerb weiterer Objekte solle das Portfolio noch in diesem Monat weiter ausgebaut werden. Die Mietrenditen lägen in einer Spanne von 9 % bis 14 % pro Jahr. Der Buchwert der Objekte betrage 2,7 Mill. Euro. Die Gesellschaft plant für 2005 ein Ergebnis je Aktie von 0,10 Euro nach Steuern.

Die Muttergesellschaft SM Wirtschaftsberatung ist bereits börsennotiert und hat eine Marktkapitalisierung von derzeit rund 17 Mill. Euro. Im vergangenen Jahr hat sie nach eigenen Angaben einen Konzernverlust von 75 000 Euro verbucht. Sie hat sich auf das Themenfeld betriebliche Altersvorsorge spezialisiert. Anfang 1999 hatte sie die Tochter RCM gemeinsam mit Partnern gegründet.

Wie kürzlich angekündigt, peilt auch der Frankfurter Immobilienhändler Frimag seine Erstnotiz im Frankfurter Freiverkehr an, allerdings erst für den 21. Juni. Frimag hatte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 4,56 Millionen Euro und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 760 000 Euro erzielt. Für 2005 erwartet das Unternehmen wegen der Kosten des Börsengangs ein Ebit von nur 650 000 Euro.

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