Regierung genehmigt Börsengang für Schiphol Group
Flughafen Schiphol strebt an die Börse

Die Niederlande wollen die lange erwartete Privatisierung des Flughafenbetreibers Schiphol Group auf den Weg bringen.

HB AMSTERDAM. Die Regierung nannte am Freitag jedoch keinen zeitlichen Rahmen für den Börsengang. Sie kündigte lediglich an, zunächst einen Minderheitsanteil zu einer „finanziell opportunen Zeit“ veräußern zu wollen. Der niederländische Staat hält 75,8 Prozent der Kapitalanteile der Gesellschaft, die Stadt Amsterdam 21,8 Prozent und die Stadt Rotterdam 2,4 Prozent.

Mit Schiphol betreibt das Unternehmen einen der verkehrsreichsten Flughäfen Europas. Außerdem ist die Firma Betreiber des Terminal 4 des John F. Kennedy-Flughafens in New York sowie des Flughafens der australischen Stadt Brisbane. Zudem ist Schiphol am Kauf eines 70-Prozent-Anteils am Flughafen Brüssel-Zaventem interessiert.

Im Geschäftsjahr 2003 hatte Schiphol 40 Millionen Passagiere abgefertigt und 191 Millionen Euro verdient. Im laufenden Jahr rechnet das Unternehmen bei 42 Millionen Fluggästen mit einem etwas geringeren Gewinn.

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