Rüstungskonzern
Profis raten zu Rheinmetall

Rheinmetall hat im vergangenen Jahr kräftig aufgeräumt: Das Unternehmen verabschiedete sich unter anderem von seiner Elektroniktochter und konzentriert sich nun auf die Sparten Autozulieferung und Rüstung. Verlassen kann sich Rheinmetall dabei vor allem auf seinen Hauptkunden: die Bundeswehr.

HB DÜSSELDORF. Erst Mitte September hatte diese dem Rüstungskonzern einen neuen Auftrag erteilt. Zwischen 2006 und 2009 hat die Bundeswehr gepanzerte Geländefahrzeuge im Wert von 151 Mill. Euro bestellt.

Viele Analysten sind überzeugt, dass Rheinmetall seine Hausaufgaben gemacht hat. Auch die Anleger vertrauten bislang auf das Potenzial der im MDax gelisteten Aktie: Innerhalb eines Jahres hat sich diese von rund 37 Euro auf bis zu 55 Euro hochgehangelt. Derzeit kostet sie etwa 50 Euro.

Die jüngste Kursschwäche bietet laut Analyst Stephan Klepp von der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) eine günstige Einstiegsmöglichkeit. Klepp sieht das Kursziel der Aktie bei 60 Euro. In einem aktuellen Report prognostiziert er für die kommenden drei Jahre ein weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum für Rheinmetall und verweist auf das gefüllte Orderbuch sowie die Managementqualitäten des Vorstandes. Allerdings sei ein vorübergehender Dämpfer nicht auszuschließen. Die Autozulieferer-Bereich werde „auch weiterhin Druck vom Markt zu spüren bekommen“, schreibt der LRP-Analyst.

In den ersten neun Monaten des Jahres hat Rheinmetall 119 Mill. Euro verdient. Das sind 17 Mill. Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz blieb mit 2,4 Mrd. Euro etwa gleich. Trotzdem hob der Konzern seine mittelfristigen Ziele an. Rheinmetall will in den kommenden drei bis fünf Jahren seine Gewinnmarge von sieben auf neun Prozent erhöhen. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital soll von 15 auf 20 Prozent steigen.

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