Santander
Mexikanische Tochter soll an die Börse

Die spanische Großbank Santander will ihre mexikanische Tochter an die Börse bringen. Der Börsengang soll Erlöse von vier Milliarden Dollar einbringen. Die Mehrheit an dem Kreditinstitut will Santander jedoch behalten.
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MadridDie spanische Großbank Santander will einen Teil ihrer mexikanischen Tochter an die Börse bringen. Die Aktienemission in Mexiko könnte die größte des Landes überhaupt werden. Noch sei aber unklar, in welchem Umfang Anteile des mexikanischen Geschäfts gelistet werden sollen, teilte die größte Bank der Euro-Zone am Donnerstag mit. Die Mehrheit bleibe aber in den Händen von Santander.

Die Titel sollen demnach auch in New York gehandelt werden. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge will das Institut mit dem Börsengang bis zu vier Milliarden Dollar erlösen. Das Kreditinstitut wolle eine Beteiligung von 25 bis 30 Prozent veräußern.

Santander hat auf dem spanischen Heimatmarkt mit den Folgen der Rezession sowie mit der Schuldenkrise im Euro-Raum zu kämpfen. In Lateinamerika verfügt das Geldhaus über insgesamt 41 Millionen Kunden. Das Geschäft umfasst 6000 Filialen unter anderem in Mexiko, Argentinien, Brasilien, Chile und Peru. Lateinamerika bringt der spanischen Bank 52 Prozent seines Nettogewinns ein. Im Jahr 2009 brachte Santander Teile seines Brasilien-Geschäfts an die Börse.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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