Aktien
SAP nach Zahlen sehr fest - Händler und Analysten zufrieden

Nach Vorlage positiv bewerteter SAP-Quartalszahlen sind die Aktien von Europas größtem Softwareunternehmen am Donnerstag mit einem Kursplus von knapp drei Prozent an die Dax-Spitze gestiegen. Händler und Analysten äußerten sich übereinstimmend zufrieden mit der Zwischenbilanz.

dpa-afx FRANKFURT. Nach Vorlage positiv bewerteter SAP-Quartalszahlen sind die Aktien von Europas größtem Softwareunternehmen am Donnerstag mit einem Kursplus von knapp drei Prozent an die Dax-Spitze gestiegen. Händler und Analysten äußerten sich übereinstimmend zufrieden mit der Zwischenbilanz. "Die Zahlen liegen über den durchschnittlichen Erwartungen des Marktes", sagte ein Händler.

Bis 9.40 Uhr stieg der Kurs um 2,78 Prozent auf 133,60 Euro. Der Dax gewann unterdessen 0,71 Prozent auf 3 940,14 Zähler. Auch die tags zuvor veröffentlichten Zahlen des SAP-Konkurrenten Siebel Systems hätten die Nachfrage nach SAP-Papieren an, so Händler.

Nach Einschätzung von JP Morgan hat SAP beim Lizenzumsatz wegen eines starken Europageschäft selbst die optimistischsten Analystenprognosen übertroffen. Die von SAP bestätigte Jahresprognose sei dagegen konservativ, heißt es in einer ersten Einschätzung. "Wir gehen weiter davon aus, dass SAP sie übertrifft". JP Morgan stuft die Aktie weiter mit "Overweight" ein und lässt das Kursziel bei 170 Euro.

Die Analysten der Landesbank Rheinland Pfalz haben die SAP-Aktien nach Vorlage von Zahlen mit "Marketperformer" bestätigt und das Kursziel von 150 Euro bekräftigt. "Wir sind nach dem vorliegenden Quartalsbericht der Auffassung, dass es SAP nunmehr keine Schwierigkeiten mehr bereiten wird, die Zielgrößen zu erreichen, während wir bisher die genannten Eckpunkte eher als Obergrenze ansahen", hieß es in einer Analyse.

"Die SAP-Zahlen sind auf den ersten Blick besser als erwartet", sagte Analyst Klaus Stabel von ICF. "Der Softwarelizenzumsatz stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 13 Prozent auf 491 Mill. Euro. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse wuchs der Softwarelizenzumsatz um 17 Prozent. Auch Analyst Mirko Maier von der Landesbank Baden-Württemberg sagte: "Auf den ersten Blick sehen die Zahlen in der Summe einen Tick besser aus als erwartet". Er verwies etwa auf die Lizenzerlöse, die deutlich positiv ausgefallen seien.

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