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SAP nach Zahlen vorbörslich fest - Handel zw. 131 und 134 Euro

Die Aktien von Europas größtem Softwareunternehmen SAP sind am Donnerstag nach Vorlage positiv bewerteter Quartalszahlen im vorbörslichen Handel deutlich gestiegen. "Die Zahlen liegen über den durchschnittlichen Erwartungen des Marktes", sagte ein Händler.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien von Europas größtem Softwareunternehmen SAP sind am Donnerstag nach Vorlage positiv bewerteter Quartalszahlen im vorbörslichen Handel deutlich gestiegen. "Die Zahlen liegen über den durchschnittlichen Erwartungen des Marktes", sagte ein Händler. Auch die tags zuvor veröffentlichten Zahlen des SAP-Konkurrenten Siebel Systems kurbelten die Nachfrage nach SAP-Papieren an, sagten Händler.

Rund eine Stunde vor Börsenstart wurden die Papiere zwischen 131 und 134 Euro gehandelt. Am Mittwoch hatten die Titel bei 129,99 Euro mit einem Minus von 1,52 Prozent geschlossen. "Die SAP-Zahlen sind auf den ersten Blick besser als erwartet", sagte Analyst Klaus Stabel von ICF. "Der Softwarelizenzumsatz stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 13 Prozent auf 491 Mill. Euro. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse wuchs der Softwarelizenzumsatz um 17 Prozent.

Auch Analyst Mirko Maier von der Landesbank Baden-Württemberg sagte: "Auf den ersten Blick sehen die Zahlen in der Summe einen Tick besser aus als erwartet". Er verwies etwa auf die Lizenzerlöse, die deutlich positiv ausgefallen seien.

Analyst Michael Bahlmann von M. M. Warburg zeigte sich ebenfalls zufrieden und will die Einstufung "Kaufen" für SAP-Titel ebenso beibehalten wie das Kursziel von 150 Euro. "Die Zahlen sind ok, der Ausblick blieb mehr oder weniger unverändert. Alles in allem durchweg positiv", sagte Bahlmann.

SAP hatte im dritten Quartal die Prognosen für das laufende Jahr bestätigt. Zwischen Juli und September stieg der viel beachtete Lizenzumsatz von 433 Mill. Euro um 13 Prozent auf 491 Mill. Euro. SAP profitierte vor allem von einem starken Geschäft in der Region Emea (Europe, Middle East, Africa). Der Lizenzumsatz kletterte hier um 24 Prozent auf 249 Mill. Euro. In Deutschland legte der Softwareerlös um neun Prozent auf 101 Mill. Euro zu.

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