Schlechte Prognosen trüben Quartalsergebnisse
Düstere Vorahnungen an der Wall Street

Intel, Pfizer, General Motors, Ford sowie Ebay und Yahoo liefern im Laufe der Woche Geschäftszahlen. Zudem sind die Experten gespannt auf die US-Verbraucher- und Erzeugerpreise. Davon erhoffen sie sich weiteren Aufschluss über die Inflationsentwicklung.

HB NEW YORK. "Die Unternehmensberichte fangen an, den Markt zu bestimmen", sagte der Präsident von LibertyView Capital Management, Rick Meckler. "Die großen Namen werden den Ton für ihre Branchen vorgeben." Dabei rückt voraussichtlich der Geschäftsausblick der Unternehmen in den Mittelpunkt. So konnte Apple am Mittwoch zwar Ergebnisse vorlegen, die über den Analystenerwartungen lagen, der Ausblick enttäuschte die Anleger jedoch und ließ den Aktienkurs fallen. "Die Unternehmensergebnisse werden zwar nicht fantastisch, aber ok ausfallen. Allerdings werden die Geschäftsausblicke schlimm", meint Greg Church von Church Capital Management.

Nach enttäuschenden Zahlen zum US-Handelsdefizit und zum Einzelhandel sowie negativ bewerteten Quartalszahlen von IBM und Apple hatten die wichtigsten drei Börsenindizes am Freitag auf einem Jahrestiefstand geschlossen. Der Dow-Jones-Index endete 1,86 Prozent im Minus bei 10.087 Zählern. Die US-Technologiebörse Nasdaq gab ebenfalls knapp zwei Prozent ab auf 1908 Punkte, und der breiter gefasste S&P-500-Index sank 1,67 Prozent auf 1142 Zähler. Im Vergleich zur Vorwoche verlor der Dow 3,57 Prozent, der S&P-500 3,27 Prozent und der Nasdaq 4,56 Prozent.

Neben den Quartalsergebnissen dürften sich die Investoren vor allem für die Entwicklung der US-Inflation interessieren. Am Dienstag werden die März-Daten des US-Erzeugerpreis-Indexes erwartet. Am Mittwoch folgt dann der Verbraucherpreisindex. Nach Ansicht von Analysten bestehen trotz der Möglichkeit einer Konjunkturabschwächung weiterhin Sorgen über eine ansteigende Inflation.

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