Schlechtes Börsendebüt in London
Rosneft-Aktien fallen unter Ausgabepreis

Die Aktien des staatlichen russischen Ölkonzerns Rosneft haben bei ihrer Erstnotiz am Mittwoch in London Verluste hinnehmen müssen. Die Papiere kosteten in den ersten Handelsminuten 7,45 Dollar nach einem Ausgabepreis von 7,55 Dollar.

HB LONDON. Der drittgrößte russische Ölkonzerns hatte bereits am Montag sein Debüt an der Moskauer Börse RTS gegeben. Die Aktien waren auch dort im Tagesverlauf unter ihren Ausgabepreis gesunken.

Mit einem Volumen von 10,4 Mrd. Dollar ist der Börsengang von Rosneft einer der größten der Welt. Erst am Dienstag hatte ein britischer Richter den Weg für das IPO in London frei gemacht, indem er einen Antrag des Rivalen Yukos ablehnte, den Börsengang in letzter Minute zu stoppen.

An der größten russischen Börse MICEX lagen die Papiere des staatlich kontrollierten Ölförderers dagegen am Mittwoch nach Angaben der Börse in Moskau bei 220,32 Rubel (6,51 Euro) und damit über dem Ausgabepreis von 7,55 Dollar (6,04 Euro).

An der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) lag die Erstnotiz bei 6,00 Euro ebenfalls leicht unter dem umgerechneten Ausgabepreis von 6,04 Euro. Zuletzt wurden 6,08 Euro bezahlt.

Rosneft-Chef Sergei Bogdanchikow stellte derweil in einem Interview mit der Zeitung „Kommersant“ bis 2010 Dividendenzahlungen von mindestens 10 Prozent des Unternehmensgewinns in Aussicht. Danach werde sein Unternehmen die Ausschüttung auf 30 bis 40 Prozent des Gewinns aufstocken, erklärte der CEO.

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