Schokoladenfirma plant Börsedebüt
Frisches Kapital für die Halloren-Kugel

Die traditionsreiche ostdeutsche Schokoladenfabrik Halloren plant Finanzkreisen zufolge ihr Debüt an der Börse am 11. Mai.

HB FRANKFURT. Anvisiert werde eine Notierung im Wachstumssegment Entry Standard, sagte eine mit der Transaktion vertraute Person am Dienstag Reuters. Das Emissionsvolumen bezifferte eine andere Person auf 20 bis 30 Mill. Euro. Ein Firmensprecher wollte sich dazu nicht äußern. Er verwies auf eine für den 2. Mai geplante Pressekonferenz, auf der Halloren-Chef Klaus Lelle die Preisspanne sowie weitere Details zum bevorstehenden Gang an den Kapitalmarkt bekannt geben wolle. Mit der Aktienemission wurde die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) beauftragt.

Mit dem frischen Kapital will der Hersteller der vor allem in Ostdeutschland bekannten Halloren-Kugel, einer mit Kakao, Sahne und Fruchtcreme gefüllten Praline, nach früheren Aussagen von Lelle Zukäufe finanzieren. Im vergangenen Jahr steigerte die nach eigenen Angaben älteste deutsche Schokoladenfabrik ihren Umsatz um knapp acht Prozent auf 25,9 Mill. Euro. Unter dem Strich lag der Gewinn bei gut einer Million Euro nach 70 000 Euro 2005. Größter Aktionär der Firma mit 250 Mitarbeitern ist Aufsichtsrat Paul Morzynski. Er hält 90 Prozent der Anteile.

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