Schuhhersteller
Ultrasonic drängt an die Börse

Osram wartet, Evonik auch. Doch der chinesische Schuhhersteller Ultrasonic will sich nicht durch die Marktturbulenzen verunsichern lassen - und schon bald den Sprung an die Frankfurter Börse wagen.
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FrankfurtDie Marktturbulenzen in Europa schrecken den chinesischen Schuhhersteller Ultrasonic nicht vom Gang an die Frankfurter Börse ab. Die Aktie soll im streng regulierten Prime Standard erstmals am 9. Dezember gehandelt werden, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Um das angepeilte Emissionsvolumen macht Ultrasonic bislang noch ein Geheimnis, Details sollen am 28. November bekanntgegeben werden. Die Bezugsfrist werde dann einen Tag später starten und voraussichtlich bis 7. Dezember laufen. 

Ultrasonic beschäftigt nach eigenen Angaben 1.400 Mitarbeiter, die im vergangenen Jahr rund 100 Millionen Euro Umsatz und einen Nettogewinn von 22 Millionen erwirtschafteten. Die Firma richtet sich vor allem an die gehobene Mittelschicht in China, produziert aber auch Schuhsohlen für chinesische Hersteller von Sportschuhen. Die erhofften Einnahmen aus dem Börsengang sollen in den Ausbau von Produktion und Vertrieb fließen. 

Ultrasonic ist der erste potenzielle Neuzugang an der deutschen Börse, der sich seit der Sommerpause aus der Deckung wagt. Zahlreiche große, für den Herbst geplante Emissionen - unter anderem Osram und Evonik - waren wegen der Talfahrt an den Börsen verschoben worden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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