Schweizer Bank
UBS-Aktien steigen nach Quartalszahlenstark an

Es sind gute Zeiten für die größte Bank der Schweiz: Für das zweite Quartal erwartet die UBS einen Reingewinn von rund 690 Millionen Franken. Auf die Zahlen reagierten die Aktien dem stärksten Plus seit April.
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FrankfurtMit einem Anstieg von bis zu 4,2 Prozent und damit dem stärksten Plus seit April 2013 haben die Aktien der UBS AG auf die Vorlage der Quartalszahlen reagiert. Am Abend gingen die Titel mit einem Plus von 2,5 Prozent bei 18,05 Franken aus dem Schweizer Handel.

„Hervorzuheben sind die verbesserte Kapitalbasis und die Zuflüsse im Bereich der Vermögensverwaltung“, sagte Christopher Wheeler, Analyst der Mediobanca SpA in London.

Die größte Bank der Schweiz erwartet für das zweite Quartal einen Reingewinn von rund 690 Millionen Franken. Der operative Vorsteuergewinn dürfte bei rund 1,02 Milliarden Franken liegen, gab die UBS am Montag im Rahmen ihrer vorläufigen Ergebnisse in Zürich bekannt. Die Basel-III-Kernkapitalquote werde sich voraussichtlich deutlich erhöhen und bei rund 11,2 Prozent auf vollständig umgesetzter Basis sowie bei 16,2 Prozent auf Basis der stufenweisen Umsetzung liegen.

Die UBS teilte zugleich mit, im Rechtsstreit mit der Federal Housing Finance Agency (FHFA) eine grundsätzliche Einigung erreicht zu haben. In dem Fall geht es um hypothekenbesicherte Papiere (RMBS), die zwischen 2004 und 2007 angeboten wurden. Die Aufwendungen dafür seien durch frühere Rückstellungen und die im zweiten Quartal gebildeten gedeckt, heißt es in der Mitteilung.

Die UBS wird im 2. Quartal insgesamt 865 Mio. Franken an Kosten für Rechtsfälle sowie sonstige Rückstellungen und Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte berücksichtigen.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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  • Leider aus aktuellen Anlässen mal wieder Off-topic!

    Wie andere Leser auch, würde ich ja gerne meinen sicherlich wertvollen Beitrag zum ewigen "Friedensprozeß" im Nahen Osten leisten - aber immer wenn ein Artikel mit dem Thema Israel oder Palästinenser auftaucht, dann ist leider die Kommentarzeile GESPERRT (und oft auch bei anderen Themen).

    Der werte Chefredakteur schreibt:"Handelsblatt Online ist eines der wenigen großen Wirtschaftsmedien, bei denen Kommentare erwünscht sind. Ich möchte es Ihnen möglichst leicht machen, Ihre Meinung hier niederzuschreiben, denn wir bei Handelsblatt Online sehen uns als Plattform für Diskussionen."

    Das ist im Prinzip äußerst erfreulich. Leider aber nur im Prinzip. Sobald der Redaktion ein Thema oder die erwarteten Meinungen der Leser UNANGENEHM sind bzw. von der ungeschriebenen Staatsdoktrin abweichen könnten, ist Schluß mit lustig.
    Was das noch mit Meinungsfreiheit zu tun hat - außer als Simulation davon - ist mir schleierhaft.

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