Schweizer Kabelnetzanbieter
Cablecom geht an die Börse

Der größte Schweizer Kabelnetzanbieter Cablecom geht Ende Oktober an die Börse. Ein entsprechendes Zulassungsgesuch sei eingereicht worden, erklärte das Unternehmen am Freitag in Zürich.

dpa ZÜRICH. Der Kabelnetzbetreiber befindet sich in den Händen der drei Beteiligungsgesellschaften Apollo Management, Goldman Sachs Capital Partners und Towerbrook Capital Partners, die von Soros Private Equity abgespalten wurde. Sie halten 53 Prozent an Cablecom. Das restliche Kapital ist im Besitz von mehreren Banken.

Der Gang an die Börse sei der nächste logische Schritt in der Geschäftsentwicklung von Cablecom, hieß es. Das Unternehmen ist in den vergangenen stark gewachsen. Im ersten Halbjahr 2005 kletterte der Umsatz um 17 Prozent auf über 406 Mill. Franken (262 Mill. Euro). Bereits 2004 hatte Cablecom über 723 Mill. Franken umgesetzt, elf Prozent mehr als 2003. Der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 13 Prozent auf fast 317 Mill. Franken. Insgesamt zählt Cablecom rund 1,5 Mill. Haushalte zu seinen Kunden.

Der Kabelnetzbetreiber will Sunrise als zweitgrößten Telekomanbieter in der Schweiz hinter der Swisscom ablösen. Dazu fehlt Cablecom, die neben Fernsehen auch Internet und Festnetz-Telefonie anbietet, noch die Mobilfunksparte. Cablecom soll derzeit in Verhandlungen mit Orange und Sunrise stehen.

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