Schwierige Jahre nach Gianni Versaces Tod
Modekonzern Versace erwägt Börsengang Ende 2008

Der Modekonzern Versace erwägt einen Börsengang. Die Familie denke über einen solchen Schritt für Ende 2008 nach, sobald das Haus in Ordnung gebracht worden sei, sagte Versace-Vorstandschef Giancarlo Di Risio dem "Wall Street Journal".

HB BRÜSSEL/NEW YORK. Der Markt warte seit Jahren auf einen Börsengang in der Luxusgüter- Industrie, in der viele Firmen im Privatbesitz seien, schrieb die Zeitung.

Nach dem Mord an Modeschöpfer Gianni Versace 1997 habe der internationale Modekonzern jahrelang mit Schwierigkeiten gekämpft. Seit Di Risio die Leitung übernommen hat, habe sich die Lage dank Kostensenkungen, einer Überprüfung des Vertriebs und der Umstellung der Kollektion verbessert, schrieb das Blatt weiter.

Im vergangenen Jahr habe der Konzern allerdings einen Umsatzrückgang um knapp sechs Prozent auf 288 Millionen Euro verzeichnet, der Gewinn sei um 36 Prozent auf 19,1 Millionen Euro gesunken. Grund dafür ist nach den Worten von Di Risio die Entscheidung, Niedrigpreis-Kollektionen zu Gunsten der Haupt- Kollektionen aus dem Programm zu nehmen.

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