Schwieriges Marktumfeld ist der Grund
ATU verschiebt den Börsengang

Die Autoservice-Kette Auto-Teile Unger (ATU) hat ihren für Juni geplanten Börsengang auf unbestimmte Zeit verschoben.

HB MÜNCHEN. Das Unternehmen begründete den Schritt am Mittwoch mit dem derzeit schwierigen Marktumfeld. „Die an der Transaktion beteiligten Parteien sind sich einig, dass derzeit die für einen erfolgreichen Börsengang erforderliche Bewertung nicht dem tatsächlichen Wert des Unternehmens und seinen hervorragenden Aussichten entspricht“, sagte Firmenchef Werner Aichinger.

Ursprünglich wollte das Unternehmen aus Weiden in der Oberpfalz bereits ab diesem Freitag die Anteilsscheine zeichnen lassen. Nach zwei erfolgreichen Börsengängen in den vergangenen Wochen ist die Absage ein Rückschlag für das Emissionsgeschäft in Deutschland. In diesem Jahr hatten bereits die Halbleiter-Firmen XFab und Siltronic ihre Börsengänge abgesagt.

ATU werde auf jeden Fall an den Plänen festhalten, betonte ein Sprecher. Einen neuen Termin, wann der Gang aufs Parkett nachgeholt werden soll, wollte er aber noch nicht nennen. Das Unternehmen werde auf die Entwicklung an den Börsen reagieren. „Wir sind da flexibel, das kann dann auch schnell gehen.“ ATU gehört mehrheitlich der britischen Investmentgesellschaft Doughty Hanson.

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