Aktien
Serono trotz wichtiger Partnerschaft schwächer - Rebif-Gerücht

Die Aktien der Serono SA haben trotz einer wichtigen Partnerschaft am Mittwoch etwas nachgegeben. Das Pharma-Unternehmen hatte eine strategische Allianz mit der US-Biotechfirma Zymogenetics angekündigt. Analysten bezeichneten die Partnerschaft als gute Nachricht. Dass der Serono-Titel trotzdem nachgab, begründeten sie mit Spekulationen über Absatzprobleme mit Rebif. Das Papier gab bis 15.30 Uhr um 0,61 % auf 812 Schweizer Franken nach. Der Swiss-Market-Index (SMI) verlor 0,16 % auf 5 550,70 Punkte.

dpa-afx ZÜRICH. Die Aktien der Serono SA haben trotz einer wichtigen Partnerschaft am Mittwoch etwas nachgegeben. Das Pharma-Unternehmen hatte eine strategische Allianz mit der US-Biotechfirma Zymogenetics angekündigt. Analysten bezeichneten die Partnerschaft als gute Nachricht. Dass der Serono-Titel trotzdem nachgab, begründeten sie mit Spekulationen über Absatzprobleme mit Rebif. Das Papier gab bis 15.30 Uhr um 0,61 % auf 812 Schweizer Franken nach. Der Swiss-Market-Index (SMI) verlor 0,16 % auf 5 550,70 Punkte.

"Das ist genau die Art von Abschlüssen, die wir von Serono erwarten", sagte Pictet-Analyst Andrew Fellows über die angekündigte Allianz zwischen dem Pharmaunternehmen und Zymogenetics. Die US-Biotechfirma verfüge über eine hoch entwickelte Forschungsdivision und das Lizenz-Abkommen könnte zu Präparate-Entwicklungen führen, die dem therapeutischen Fokus von Serono entsprächen.

Die Allianz wurde auch von andern Marktkommentatoren als positiv beurteilt. "Serono und Zymogenetics ergänzen sich gut in den im Abkommen ausgewählten Produkten", sagten die ZKB-Analysten. Vontobel-Experte Tilman Dumrese betonte: "Die Partnerschaft ist ein strategisch wichtiger Schritt."

Die Serono-Aktie profitierte von den positiven Kommentaren jedoch nicht. Lodh-Analyst Karl Heinz Koch nannte mehrere Gründe dafür. Alle Produkte für die die Allianz gelte befänden sich noch in einem sehr frühen Stadium. Die Nachricht über die Partnerschaft habe deshalb nur begrenzte Auswirkungen auf Schätzungen und Aktienkurs, erklärte Koch. Zudem sei der Markt sehr schwach. Von der geringen Nachfrage besonders betroffen sei der Gesundheitssektor.

Das Hauptargument sah Koch aber in den Markt-Gerüchten um den Verkaufsrückgang beim MS-Medikament Rebif. "Es gibt Stimmen, die behaupten, dass der Rebif-Umsatz im dritten Quartal enttäuschend ausfallen werden", erklärte Koch. "Das ist aber nicht plausibel." Die Verkaufsvolumen in den USA würden keine Besonderheiten zeigen. Im Gegenteil. Die Zahlen der ersten neuen Wochen im dritten Quartal lägen mit einem Wachstum von 63 % noch über den Prognosen, die ein Plus von 53 % beinhalteten.

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