Aktien
Siemens leichter - Belastungen wegen Softwarefehler befürchtet

Die Aktie von Siemens hat sich am Freitag im frühen Handel leicht schwächer entwickelt. Händler nannten als Einflussfaktor einen Pressebericht über den Verkaufsstopp einer aktuellen Mobiltelefon-Serie wegen eines Softwarefehlers. "Hier werden hohe finanzielle Belastungen für den Konzern erwartet", sagte ein Händler.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktie von Siemens hat sich am Freitag im frühen Handel leicht schwächer entwickelt. Händler nannten als Einflussfaktor einen Pressebericht über den Verkaufsstopp einer aktuellen Mobiltelefon-Serie wegen eines Softwarefehlers. "Hier werden hohe finanzielle Belastungen für den Konzern erwartet", sagte ein Händler.

Siemens-Aktien waren bis 9.45 Uhr um 0,16 % leichter bei 56,31 €, während der DAX zugleich um 0,08 % fester bei 3 835,35 Punkten gehandelt wurde. Das Geschäft verlief weitgehend ohne Impulse.

Laut einem Pressebericht muss Siemens den Verkaufsstopp seiner kompletten neuen Handyreihe hinnehmen. Auf Grund eines möglicherweise gefährlichen Softwarefehlers bei allen neun Modellen der 65er Serie hätten Großkunden wie Media Markt, T-Mobile , Vodafone , E-Plus und O2 die Geräte am Donnerstag aus dem Sortiment genommen.

Auf Grund des Fehlers kann es beim Abbruch eines Telefonats wegen eines leeren Akkus zum lauten Abspielen der Ausschaltmelodie kommen. "Im Extremfall könnte die Lautstärke zu Hörschäden führen", teilte Siemens mit. Das Problem betreffe den Handyabsatz in Europa und Asien.

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