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Siemens vorbörslich fest - Benq übernimmt Handy-Geschäft

Siemens-Aktien haben am Dienstag im vorbörslichen Handel deutlich von der Nachricht über die Trennung von der Handy-Sparte profitiert. Lang & Schwarz stellte den Kurs zwischen 61,84 und 62,19 Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Siemens-Aktien haben am Dienstag im vorbörslichen Handel deutlich von der Nachricht über die Trennung von der Handy-Sparte profitiert. Lang & Schwarz stellte den Kurs zwischen 61,84 und 62,19 Euro. Am Vorabend hatte der Titel im Xetra-Handel bereits 1,22 Prozent auf 61,21 Euro gewonnen.

Das taiwanische Elektronikunternehmen Benq übernimmt die seit mehreren Quartalen defizitäre Handysparte von Siemens. Der taiwanesische Konzern wird das Mobiltelefon-Geschäft im Verlauf des vierten Geschäftsquartals 2004/05 (Ende September) schlucken, teilte die Siemens AG am Dienstag in München mit. Der Verkauf werde das Ergebnis mit rund 350 Mill. Euro vor Steuern belasten.

Marktteilnehmer begrüßten die Übernahme des Mobiltelefon-Geschäft durch Benq. "Der Schritt kommt nach den gestrigen Spekulationen in der Presse nun zwar nicht mehr überraschend, dennoch ist dies eine gute Nachricht für Siemens."

Ein Aktienhändler hob positiv hervor, dass der Verkauf das Ergebnis nur mit 350 Mill. Euro vor Steuern belaste. Am Markt sei mit rund 500 Mill. Euro gerechnet worden. Ähnlich äußerte sich ein anderer Börsianer: "Endlich ist Siemens die schwächelnde Handy-Sparte los, das dürfte den Kurs heute auf jeden Fall antreiben".

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