Silizium-Dienstleister
SiC setzt Börsengang auf unbestimmte Zeit aus

Der Solartechnik- und Halbleiter-Zulieferer Sic Processing geht am Donnerstag doch nicht an die Börse. Das Vorhaben wird auf unbestimmte Zeit verschoben, wie SiC mitteilte: „Grund hierfür ist das derzeitige Kapitalmarkt- und Sektorumfeld.“

HB FRANKFURT. Im Umfeld der Transaktion war von Unstimmigkeiten über den Ausgabepreis zwischen dem Altaktionär, der italienischen Firma Garbo Servizi, und der den Börsengang begleitenden Unicredit (Hypovereinsbank) die Rede gewesen.

Sic wollte eigentlich schon am Mittwoch an die Börse gehen, hatte den Termin aber um einen Tag verschoben. Das Unternehmen hatte 7,47 Millionen Aktien in einer Spanne von 6,50 bis 8,50 Euro zum Kauf angeboten. Daraus hätte sich ein Emissionserlös von maximal 63 Millionen Euro ergeben. Bis zu 42,5 Millionen Euro davon sollten auf das Firmenkonto fließen.

Mit dem Geld aus dem Börsengang wollte die in Hirschau in Ostbayern ansässige Firma ihre Produktionskapazitäten ausbauen, um vom erwarteten Wachstum der Solar- und Chipindustrie zu profitieren. Sic hat sich auf die Wiederaufbereitung so genannter Säge-Suspensionen spezialisiert. Diese Flüssigkeiten werden benötigt, um Siliziumblöcke in pizzagroße dünne Scheiben zu schneiden. Diese Wafer sind die Grundlage für Solarzellen und Computerchips.

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