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Siltronic verordnet sich weiterhin Geduld

Der Münchener Halbleiterzulieferer Siltronic hält an seinen Börsenplänen fest, wartet aber weiter auf bessere Bedingungen.

HB FREIBERG. „Sobald sich das Marktumfeld beruhigt hat, sind wir jederzeit startbereit“, sagte Peter-Alexander Wacker, Chef der Siltronic-Mutter Wacker-Chemie, am Dienstag im sächsischen Freiberg. Siltronic hatte im März nach den Anschlägen von Madrid und der eskalierenden Gewalt im Nahen Osten den geplanten Börsengang (IPO) abgesagt und dies mit der Unsicherheit an den Finanzmärkten begründet.

Ursprünglich wollte der Hersteller von Siliziumscheiben (Wafer) für die Halbleiterbranche bis zu 1,1 Milliarden Euro erlösen und damit die Schulden reduzieren und weiteres Wachstum finanzieren.

In Freiberg eröffnete Siltronic nach 18 Monaten Bauzeit am Dienstag nun ein neues Werk für Wafer mit 300 Millimeter Durchmesser. Inklusive der neuen Produktion will das Unternehmen 2004 monatlich rund 125 000 Wafer herstellen. Bis 2007 ist dann eine Erhöhung des gesamten Ausstoßes auf rund 350 000 Wafer geplant. „Dafür müssen wir zusätzliche Kapazitäten aufbauen“, sagte Siltronic-Chef Wilhelm Sittenthaler. „Wir denken bereits jetzt an den Bau einer weiteren Fertigung.“

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