Sixt Leasingtochter
Börsengang soll bis zu 263 Millionen Euro einbringen

Am 7. Mai soll die Sixt Leasing ihr Börsendebut geben – und dabei bis zu 263 Millionen Euro einsammeln. Sixt entlässt die Leasing Tochter mit dem Gang aufs Parkett in die Unabhängigkeit.
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FrankfurtDie Leasingtochter des Autovermieters Sixt will mit ihrem Börsengang bis zu 263 Millionen Euro einsammeln. Die Sixt Leasing AG soll am 7. Mai ihr Debüt an der Frankfurter Börse feiern, wie der Mutterkonzern am Freitag in Pullach bei München mitteilte.

Sixt will die Mehrheit an Sixt Leasing abgeben, wird aber auch nach dem Börsengang mindestens 40 Prozent an der Tochter halten. Diese erhofft sich bis zu 119 Millionen Euro an frischem Kapital, mit dem sie ihr Wachstum vorantreiben und bessere Zinskonditionen aushandeln will, um die Rendite zu steigern. Die Sixt SE, der bis zu 144 Millionen Euro zufließen sollen, gibt der Tochter weitere 30 Millionen Euro als Kapitalspritze.

Sixt zählt das Geschäft mit Leasing, dem Management ganzer Fahrzeugflotten und dem Verkauf von Neuwagen im Internet nicht mehr zum Kerngeschäft und entlässt die Tochter deshalb in die Unabhängigkeit.

Doch auch nach dem Börsengang will Sixt-Chef Erich Sixt will als Aufsichtsratschef der Leasing-Tochter deren Geschicke weiter mitbestimmen. Sixt Leasing hat im vergangenen Jahr mit fast 100.000 Flottenmanagement- und Leasingverträgen 575 Millionen Euro erwirtschaftet und vor Steuern 25,6 Millionen Euro verdient.

Bis zu 12,4 Millionen Sixt-Leasing-Aktien können von Montag an bis zum 6. Mai gezeichnet werden. Die Preisspanne wurde auf 17,90 bis 21,30 Euro je Aktie festgelegt.

An der Börse wäre Sixt Leasing damit mit bis zu 440 Millionen Euro bewertet. Begleitet wird der Börsengang federführend von der Commerzbank und der Berenberg Bank.

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Bereits dritter Börsengang seit Ostern

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