SMS-Dienstleister
Convisual verschiebt Börsengang

Der Multimedia- und SMS-Dienstleister Convisual wird seinen für November geplanten Gang an den Kapitalmarkt verschieben.

HB FRANKFURT. „Ziel ist es, den Börsengang noch im Dezember zu realisieren“, sagte Vorstandschef und Firmengründer Thomas Wolf der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. „Wenn es Januar wird, dann ist es auch kein Drama.“ Die in Oberhausen ansässige Firma plant eine Notierung im Wachstumssegment Entry Standard, das auf dem schwach regulierten Freiverkehr aufbaut.

Wolf begründete die Verschiebung mit zahlreichen Neuaufträgen, die Convisual in den vergangenen Wochen erhalten habe. Er sei zuversichtlich, die Umsatzplanung für dieses Jahr von neun (2004: 6,4) Millionen Euro zu übertreffen. Im operativen Geschäft will die 50 Mitarbeiter zählende Gesellschaft, die für Anbieter wie T-Mobile oder ProSiebenSat.1 die elektronische Übermittlung und Abrechnung von Kurznachrichten (SMS) sowie Bildmitteilungen (MMS) per Handy übernimmt, Mitte kommenden Jahres schwarze Zahlen schreiben.

Durch eine Kapitalerhöhung will Wolf mit dem Gang aufs Börsenparkett acht bis neun Millionen Euro einnehmen. Das Geld soll zum Ausbau der Vertriebskapazitäten sowie für kleinere Zukäufe verwendet werden.

Die Altaktionäre wollen einen kleinen Teil ihrer Anteile abgeben, so dass sich das Emissionsvolumen auf bis zu zehn Millionen Euro belaufen dürfte. Die zur Ausgabe vorgesehenen Aktien würden ausschließlich institutionellen Investoren im Rahmen einer Privatplatzierung angeboten. Nach Aussage von Wolf wurden bereits erste Gespräche mit Anlegern geführt. „Einige Orders sind schon eingegangen.“ Die Transaktion wird vom Emissionshaus Equinet begleitet.

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