Solar-Branche
SMA strebt an die Börse

Der Solar-Zulieferer SMA wird vermutlich noch im Juni an die Börse gehen. Analysten beziffern den Wert des Unternehmens auf bis zu 2,6 Milliarden Euro. Der Börsengang hat eine große Bedeutung für die IPO-Landschaft in Deutschland.

FRANKFURT. Der größte Börsengang (IPO) in Deutschland seit November vergangenen Jahres ist voraussichtlich auch der letzte vor der Sommerpause. Der Solar-Zulieferer SMA Solar Technology plant Finanzkreisen zufolge die Erstnotiz seiner Aktien im Premiumsegment Prime Standard noch im Juni.

Mit einem Emissionsvolumen von rund einer halben Milliarde Euro ist der Börsengang von besonderer Bedeutung für die IPO-Landschaft in Deutschland. Haben doch seit der Erstnotiz des Hamburger Hafenbetreibers HHLA vor über einem halben Jahr mit GK Software und Sinosol nur zwei deutlich kleinere Emissionen bislang ihre Börsenpläne konkretisiert.

Viele Investmentbanker und Berater haben deswegen ihre zu Jahresanfang noch optimistischen Prognosen deutlich reduziert. Von rund 50 Neuemissionen quer über alle Börsensegmente sind beispielsweise die Experten von Ernst & Young damals ausgegangen. Nach dem mauen ersten Halbjahr rechnen sie jetzt für 2008 nur noch mit etwa 20 Neulingen. "In diesem Jahr ist nicht mehr von einer signifikanten Belebung auszugehen", sagt Heinrich Lind, Partner bei Ernst & Young in Düsseldorf.

Um das Volumen von über sieben Milliarden Euro, das in den letzten beiden Jahren jeweils in Deutschland erzielt wurde, wieder zu erreichen, fällt deswegen Börsengängen dieser Größenordnung besondere Bedeutung zu. Zum anderen steht die von Investorenseite in den letzten Monaten oft gehörte Behauptung auf dem Prüfstand, wonach sie besonders große und damit liquide Titel suchen.

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