Spanische Sparkasse
Bankia geht erst im Juli an die Börse

Wegen der griechischen Schuldenkrise hat die spanische Bankia ihren Börsengang verschoben. Erst in der kommenden Woche soll der Verkaufsprospekt für die Papiere der größten spanischen Sparkasse zu haben sein.
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MadridSpaniens größte Sparkasse Bankia verschiebt Kreisen zufolge ihren Börsengang wegen der Marktschwankungen im Zuge der Schuldenkrise in Griechenland. Der Verkaufsprospekt werde nicht wie geplant am Mittwoch sondern erst Anfang kommender Woche veröffentlicht, sagte eine mit dem IPO vertraute Person am Mittwoch. Neben den volatilen Märkten hänge das auch mit den Feiertagen in Spanien zusammen. Als erster Handelstag werde der 15. Juli anvisiert.

Bankia, die aus einer Fusion von sieben Sparkassen entstanden ist, rechnet damit, bis zu vier Milliarden Euro einzunehmen. Damit will das Geldhaus seinen schwachen Kapitalstock aufbessern.

Zuvor hatte in Deutschland bereits die Münchner Büroimmobilienfirma Prime Office ebenfalls wegen der volatilen Märkte ihren Börsengang abgesagt. Ob und wann ein neuer Anlauf gestartet wird, ließ das Management offen.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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