Sparprogramm wird fortgesetzt
Neuer Debitel-Vorstand gibt Börsenpläne endgültig auf

Der Mobilfunkdienstleister Debitel hat seinen für dieses Jahr geplanten Börsengang endgültig abgesagt. Nach der Neubesetzung der Unternehmensführung sei ein Börsengang vorerst kein Thema mehr, sagte Debitel-Chef Axel Rückert am Dienstag.

HB BERLIN. Den Verkauf des Unternehmens an einen neuen Finanzinvestor hält er aber für weiterhin denkbar. „Zwei bis drei Jahre - das würde ich sagen ist die Zeit, die das Unternehmen vor einem IPO braucht“, sagte Rückert am Rande eines Branchentreffens in Berlin. Im Februar hatte es in Kreisen geheißen, der Debitel-Eigentümer Permira wolle die Firma noch in diesem Jahr an die Börse bringen. Experten hatten den Wert von Europas größtem Mobilfunkdienstleister auf rund eine Milliarde Euro taxiert. Im Mai hatte Permira die Entscheidung über die Zukunft von Debitel allerdings auf Anfang 2007 vertagt und für die Firma auch eine strategische Allianz nicht ausgeschlossen.

Der seit Juli amtierende Unternehmenschef will nach eigenen Angaben das Sparprogramm seines Vorgängers fortsetzen. Weitere strategische Ziele nannte er nicht. Das Unternehmen ringt seit geraumer Zeit um ein Konzept, sein Geschäft im weitgehend gesättigten deutschen Mobilfunkmarkt auszubauen. Debitel ist auf den Wiederverkauf von Mobilfunkverträgen spezialisiert und hat mehr als zehn Mill. Kunden.

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