Stada fest an MDax-Spitze - Übernahmefantasie wegen Novartis

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Stada fest an MDax-Spitze - Übernahmefantasie wegen Novartis

Aktien der Stada Arzneimittel AG sind am Montag im frühen Handel im Kielwasser neuer Übernahmefantasien nach oben gesprungen. Bis gegen 10.00 Uhr gewannen die Papiere des Generikaherstellers 6,31 Prozent auf 24,60 Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Aktien der Stada Arzneimittel AG sind am Montag im frühen Handel im Kielwasser neuer Übernahmefantasien nach oben gesprungen. Bis gegen 10.00 Uhr gewannen die Papiere des Generikaherstellers 6,31 Prozent auf 24,60 Euro. Im frühen Geschäft wurde bei 25,37 Euro der höchste Stand seit einem Jahr erreicht. Der MDax legte gleichzeitig um 0,29 Prozent auf 5 809,23 Punkte zu.

Der Kauf von Hexal durch Novartis hat Händlern zufolge neue Übernahmefantasien auf dem Generika-Markt ausgelöst und auch Stada-Aktien beflügelt. Stada sei im Vergleich zu Hexal noch relativ günstig bewertet. Vor allem ausländische Konzerne wie die israelische Teva Pharmaceuticals oder Sanofi-Aventis würden nun am Markt als potenzielle Käufer der Bad Vilbeler gehandelt.

Mit der Übernahme von Hexal inklusive EON Labs durch Novartis für 5,654 Mrd. Dollar haben sich entsprechende Gerüchte bestätigt und die erwartete Konsolidierung in der Generikabranche nimmt damit Gestalt an, wie Alexander Groschke, Analyst bei der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) schreibt. Novartis habe das 3,1-fache des Umsatzes bezahlt, Stada notiere beim 1,5-fachen des Umsatzes. Insoweit besteht Groschke zufolge noch Kurspotenzial für Stada. Fundamental seien die mit "Marketperformer" bewerteten Aktien aber ausgereizt.

Die Hypovereinsbank (HVB) hat die Empfehlung Stada Arzneimittel AG nach den Zukäufen von Novartis mit "Neutral" bestätigt. Der Wettbewerbsdruck vor allem im deutschen Markt dürfte sich weiter erhöhen, schrieb Analystin Isabella Zinck in einem ersten Kommentar am Montag. Allerdings sei eine weitere Konsolidierung in dem Markt wahrscheinlich und diese Übernahmefantasie habe Stada-Aktien schon in den vergangen Monaten angetrieben. Das Kursziel bleibt bei 22 Euro.

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