Aktien
Stada geben nach Kurssprung vom Freitag um 3,3 Prozent nach

Nach dem Kurssprung zum Wochenschluss hat der Kurs des Bad Vilbeler Generika-Herstellers Stada am Montag als schwächster MDax-Wert 3,34 Prozent auf 29,30 Euro verloren. Spekulationen über eine mögliche Übernahme hatten die Aktien am Freitag um mehr als 15 Prozent anziehen lassen.

dpa-afx FRANKFURT. Nach dem Kurssprung zum Wochenschluss hat der Kurs des Bad Vilbeler Generika-Herstellers Stada am Montag als schwächster MDax-Wert 3,34 Prozent auf 29,30 Euro verloren. Spekulationen über eine mögliche Übernahme hatten die Aktien am Freitag um mehr als 15 Prozent anziehen lassen. Der MDax verlor bis 10.40 Uhr um 0,72 Prozent auf 6 259,71 Punkte.

"Es fehlen weitere Nachrichten, ob an der Übernahmespekulation was dran ist", begründete ein Händler einer Frankfurter Großbank die Kursverluste. Nachdem viele am Freitag auf eine Veränderung in naher Zukunft spekuliert hätten, fehlten nun die Anschlusskäufe. Kurzfristig orientierte Anleger würden sich zudem ihre Anteile verkaufen, während Hedge Fonds nach seiner Einschätzung eine etwas längerfristige Position aufgebaut hätten.

Analystin Isabella Zinck von der Hypvereinsbank nannte als Hauptantrieb für eine Übernahme der hohe Umsatzanteil, den Stada auf dem deutschen Markt erziele. Teva sei deshalb ein "plausibler" Kaufinteressent. Jedoch habe Vorstandschef Retzlaff wenige Tage zuvor auf der Hauptversammlung erklärt, er wolle die Zukunft allein gestalten.

Deutschlands drittgrößter Generika-Hersteller arbeite intensiv an einer Strategie gegen eine feindliche Übernahme, berichtete das "Handelsblatt" (Montagsausgabe) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Der Konzern prüfe, an welche Investmentbanken und Anwaltskanzleien entsprechende Mandate vergeben werden könnten. Stada wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren. Nach einem von Stada dementierten Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe) hat Stada die Deutsche Bank mit der Suche nach einem Käufer beauftragt.

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