Aktien
Stada-Titel profitieren von erneuter Übernahmephantasie

Die Aktie des Bad Vilbeler Generikaherstellers Stada hat am Freitag nach Aussage von Händlern von erneut entfachten Übernahmespekulationen profitiert. Bis 15.00 Uhr legte der Titel um 4,01 % auf 18,16 € zu und führte damit die Liste der Kursgewinner im MDax an. Dieser stieg zugleich um yyy Prozent auf yyy Punkte. Am Vortag hatte Sanofi-Aventis-Chef Jean-Francois Dehecq gesagt, er wolle das Generikageschäft auch durch Übernahmen weiter ausbauen.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktie des Bad Vilbeler Generikaherstellers Stada hat am Freitag nach Aussage von Händlern von erneut entfachten Übernahmespekulationen profitiert. Bis 15.00 Uhr legte der Titel um 4,01 % auf 18,16 € zu und führte damit die Liste der Kursgewinner im MDax an. Dieser stieg zugleich um yyy Prozent auf yyy Punkte. Am Vortag hatte Sanofi-Aventis-Chef Jean-Francois Dehecq gesagt, er wolle das Generikageschäft auch durch Übernahmen weiter ausbauen.

"Die Aktie springt auf die Aussage von Dehecq und Spek an, wonach Sanofi-Aventis sein Generikageschäft durch internes und externes Wachstum stärken möchten", sagte ein Analyst einer internationalen Investmentbank. Es gebe die Erwartung, dass Sanofi-Aventis ein Generika-Unternehmen in Deutschland erwerben könnte. "Sanofi-Aventis ist derzeit nicht sonderlich stark im Generika-Bereich", sagte der Analyst. Unternehmen wie Sandoz, Teva und Ranbaxy wird ebenfalls ein Interesse an dem deutschen Generikamarkt nachgesagt.

Am Donnerstagabend hatte der für das operative Pharmageschäft zuständige Sanofi-Aventis-Manager Hanspeter Spek gesagt, der Konzern wolle sein Generikageschäft durch internes und externes Wachstum weiter ausbauen. In Deutschland erwirtschafte Sanofi-Aventis im Geschäft mit Nachahmerpräparaten derzeit einen Umsatz von 100 Mill. €.

Die Übernahmegerüchte um Stada flammen immer wieder auf. Im Juni wurden an der Börse als mögliche Interessenten für Stada vor allem ausländische Konzerne wie die israelische Teva, die indische Firma Ranbaxy und der schweizerische Pharmakonzern Novartis gehandelt. Die Aktie gilt nach Einschätzung mancher Analysten als relativ günstig vor dem Hintergrund der starken Position des Unternehmens im Generikamarkt in Deutschland.

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