Stahlkonzern
Salzgitter-Aktie bricht ein

Nach einer Gewinnwarnung trennen sich Anleger von Salzgitter-Aktien. Dem Stahlkonzern machen besonders die schlechten Geschäfte mit Stahlträgern zu schaffen. Investoren sollten vorsichtig bleiben.
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FrankfurtEine erneute Gewinnwarnung des zweitgrößten deutschen Stahlkonzerns Salzgitter hat am Dienstag den Aktienkurs des Unternehmens einbrechen lassen. Bis zum Mittag verloren die Papiere über neun Prozent an Wert. Der im MDax gelistete Konzern, an dem auch das Land Niedersachsen beteiligt ist, hatte mit Hinweis auf hohe Rohstoffkosten und die Strukturkrise in der europäischen Stahlbranche zum zweiten Mal in wenigen Monaten seine Ergebnisprognose gekappt.

Der Verlust vor Steuern dürfte 2013 bei 400 Millionen Euro liegen, hatte Salzgitter am Montagabend mitgeteilt. Größter Verlustbringer ist die Tochtergesellschaft Peine Träger GmbH. Sie leide unter dem extremen Rückgang der Bautätigkeit der südeuropäischen Länder, für die mittelfristig keine nennenswerte Belebung absehbar sei. Trotz des eingeleiteten Sparprogramms „Salzgitter 2015“ werden die Ertragsaussichten mittelfristig als unbefriedigend gewertet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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