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Starker Euro und hoher Ölpreis lasten auf Autoaktien

Die wichtigsten deutschen Autoaktien haben sich am Mittwoch schwächer entwickelt und die unteren Ränge im Dax eingenommen. Damit wirkte sich der Nachrichtenfluss von den Pressetagen des Pariser Autosalons nicht kurssteigernd aus. Nach Einschätzung von Händlern lasteten der gestiegene Ölpreis und der starke Euro-Kurs auf den Aktien.

dpa-afx FRANKFURT. Die wichtigsten deutschen Autoaktien haben sich am Mittwoch schwächer entwickelt und die unteren Ränge im Dax eingenommen. Damit wirkte sich der Nachrichtenfluss von den Pressetagen des Pariser Autosalons nicht kurssteigernd aus. Nach Einschätzung von Händlern lasteten der gestiegene Ölpreis und der starke Euro-Kurs auf den Aktien.

So sank die Aktie von Daimlerchrysler bis 10.45 Uhr um 0,88 % auf 34,82 €. Volkswagen-Titel gaben um 0,71 % auf 32,12 € nach. BMW-Aktien büßten trotz einer positiven Csfb-Studie um 0,60 % auf 34,57 € ein. Der Leitindex Dax war zugleich bei 3 988,49 Punkten um 0,06 % minimal leichter.

Außerhalb der Indexfamilie der Deutschen Börse wurde die Porsche-Vorzugsaktie bei 543,00 € um 0,03 % praktisch unverändert gehandelt. Porsche hat für den Nachmittag im Rahmen des Pariser Autosalons die Vorlage von Gesamtjahreszahlen in Aussicht gestellt.

"Der Euro und der Ölpreis lasten auf den Autowerten", bestätigte Aktienhändler Raed Mustafa von der BW-Bank in Stuttgart. Besonders für Volkswagen sei das Sentiment derzeit nicht sehr gut, sagte er zudem. Für den Abend sei zudem eine ARD-Magazinsendung angekündigt, in der ein sehr negativer Beitrag mit dem Thema Volkswagen ausgestrahlt werde, sagte er. Auch anderer Händler verwiesen auf den Einfluss von Öl und Euro.

Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte Light Sweet Crude zur Lieferung im November kostete im elektronischen Handel an der New Yorker Terminbörse Nymex zuletzt mit 46,98 $ 22 Cent mehr als am Vortag. Am Dienstag hatte die Notierung erstmals seit vier Wochen wieder die Marke von 47 $ überschritten. Händler nannten als Gründe den schwelenden Yukos-Konflikt in Russland sowie die Sorge vor einem deutlichen Rückgang der US-Lagerbestände als Folge der schweren Wirbelstürme.

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