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Starker US-Arbeitsmarkt lässt Risiken an Zinsfront zunehmen - WestLB

Der starke US-Arbeitsmarkt lässt nach Einschätzung der WestLB die Risiken an der Zinsfront zunehmen. Auf Seiten der Fed dürfte der Bericht als Bestätigung für das optimisitsche Wachstumsbild angesehen werden, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Analyse des Bankhauses.

dpa-afx DÜSSELDORF. Der starke US-Arbeitsmarkt lässt nach Einschätzung der WestLB die Risiken an der Zinsfront zunehmen. Auf Seiten der Fed dürfte der Bericht als Bestätigung für das optimisitsche Wachstumsbild angesehen werden, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Analyse des Bankhauses. Sorgen, dass die US-Notenbank die Zinsen stärker anheben werde als bisher angenommen, dürften weiter zunehmen.

Allerdings fällt der Beschäftigungszuwachs nach Einschätzung der Experten mit durchschnittlich 191 000 pro Monat in diesem Jahr im Vergleich zu früheren Aufschwungphasen viel zu gering aus. Damals lag der Zuwachs zwischen 250 000 und 300 000. Insgesamt sei der Zuwachs zu gering, um zusätzlich deutlich positive Impulse beim Konsum und damit beim Wirtschaftswachstum auszulösen.

Auch die anhaltend niedrige Wochenarbeitszeit, die nur knapp über ihrem zyklischen Tiefpunkt stehe, deute nicht auf eine baldige grundlegende Verbesserung der Situation am US-Arbeitsmarkt hin. Die im historischen Vergleich nur bescheidene Erholung am Arbeitsmarkt gerate zunehmend zur Achillesferse der US-Wirtschaft, gibt WestLB-Experte Michael Klawitter zu bedenken.

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