Starttermin 31. Oktober
Eutelsat verschiebt Börsengang und macht's billiger

Der drittgrößte Satellitenbetreiber Eutelsat verschiebt seinen Börsengang auf den 31. Oktober. Zudem senkte die französische Gesellschaft ihre Ausgabepreisspanne.

dpa-afx PARIS. Die Aktien sollen 12,00 bis 13,80 Euro kosten statt der bisher veranschlagten 15,25 bis 17,75 Euro je Titel, wie Eutelsat mitteilte. Gründe für diese Schritte nannte der Börsenaspirant nicht. Analysten hatten aber gesagt, die anfänglichen Preisvorstellungen bewerteten Eutelsat Communications im Vergleich mit Wettbewerbern zu hoch.

Eutelsat hofft nun, mit der Ausgabe von 71,7 Aktien etwa 860 Mill. Euro zu erlösen. Ursprünglich waren 1,2 Mrd. Euro das Ziel. Mit dem geplanten Nettoerlös von 824 Mill. Euro aus dem Börsengang will Eutelsat Schulden abbauen, um sich einen größeren finanziellen Spielraum zu schaffen. Der Satellitenbetreiber verlängerte die Ausgabefrist für die Titel um drei Tage und damit bis zu diesem Freitag (27. Oktober). Zuvor sollte die Frist am 24. Oktober auslaufen. Eutelsat strebt eine Notierung an der Pariser Euronext an.

Die bisherigen Anteilseigner haben laut Eutelsat entgegen ursprünglicher Planungen entschieden, ihre Anteile bei dem Börsengang nicht zu verkaufen. Bisher hieß es, die Aktionäre wollten etwa 21,5 Mill. Aktien abgeben. Zu den Aktionären gehören die Investmentgesellschaften Eurazeo, Texas Pacific Group und Cinven. Allerdings könnten einige Anteilseigner bis zu acht Prozent an Eutelsat über eine Mehrzuteilungsoption verkaufen.

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