Steuern auf Buchgewinne entscheiden über Erfolg

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Steuern auf Buchgewinne entscheiden über Erfolg

Dem Gesetzentwurf zur Einführung der deutschen Reits liegt der in der vergangenen Woche von der Initiative Finanzplatz Deutschland (IFD) vorgelegte Abschlussbericht zu Grunde.

rrl DÜSSELDORF. Er enthält folgende Eckpunkte: Deutsche Reits müssen börsennotiert sein, drei Viertel ihres Kapitals in Immobilien gebunden haben und 90 Prozent des Gewinns ausschütten, wobei selbst bei Verlusten aus Immobilienverkäufen die Gewinne aus Vermietung und Verpachtung an die Aktionäre fließen müssen. Die Dividenden müssen bei Anleger voll versteuert werden. Das für die Ausschüttungen aller anderen Aktiengesellschaften gültige Halbeinkünfteverfahren, wonach nur die Hälfte der Dividende in die Steuerbemessungsgrundlage des Aktionärs einfließt, entfällt. Das schnelle Drehen der Portfolios will die IFD bremsen, indem sie vorschlägt, dass maximal die Hälfte des Bestandes binnen fünf Jahren verkauft werden darf.

Ob es gelingt, die Immobilien im Besitz von Unternehmen und der öffentlichen Hand für den Kapitalmarkt zu mobilisieren, wird entscheidend davon abhängen, wie die stillen Reserven besteuert werden. Die stillen Reserven sind die Differenz zwischen dem Buchwert der Liegenschaft in der Bilanz und dem Verkaufspreis. Die IFD schlägt vor, die stillen Reserven nur halb so hoch zu besteuern wie bisher und kommt dabei auf maximal 20 Prozent Steuerbelastung. Es soll gestattet sein, diese Steuerzahlungen über fünf Jahre zu strecken.

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