Strafe für Buffetts Firma
„Wir haben Fehler gemacht“

Warren Buffetts Firma Berkshire Hathaway muss knapp 900 000 Dollar Strafe zahlen. Das Unternehmen hatte die Erhöhung von Anteilen verspätet gemeldet. Der milliardenschwere Starinvestor gibt sich kleinlaut.
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New YorkDie Investmentfirma Berkshire Hathaway von Börsenlegende Warren Buffett muss wegen der Verletzung von Berichtsregeln eine Strafe von knapp 900.000 Dollar zahlen. Hintergrund ist die verspätete Mitteilung über die Erhöhung der Stimmrechtsanteile an der Baumaterial-Firma USG, wie ein US-Bezirksgericht in Washington am Mittwoch mitteilte.

Buffett räumte kurz darauf das Fehlverhalten persönlich ein: "Wir haben einen Fehler gemacht, als wir die Mitteilungspflicht übersehen haben", sagte er.

Berkshire habe die Transaktion bereits im Vorfeld bekanntmachen müssen, erläuterten die Regulierungsbehörden. Im Dezember 2013 wandelte Berkshire Anleihen in USG-Papiere um und erhöhte dadurch seinen Anteil auf 28 Prozent im Wert von mehr als 950 Millionen Dollar.

Zu Buffetts Imperium gehören mehr als 80 Unternehmen - dazu zählen etwa eine Autoversicherung, eine Eisenbahn und ein Eis-Hersteller - sowie Firmenanteile im Wert von 119 Milliarden Dollar. Vor wenigen Tagen stieg der Aktienkurs von Berkshire erstmals über 200.000 Dollar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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